Pferdefleisch … und nun?

In Folge des Pferdefleischskandals wurde den gemeinnützigen Organisationen angeboten, die betroffenen Nahrungsmittel an Bedürftige weiter zu geben.
Prompt echauffierten sich die Träger mit Worten wie „menschenunwürdig“ und „zynisch“.
Die tatsächliche Ironie an der Sache ist hierbei in meinen Augen aber, dass die Betroffenen wieder mal keiner fragte.
Könnte man esden Menschen, die angeblich ja „mündige“ Bürger sind, nicht einfach freistellen, ob sie von dem Angebot Gebrauch machen möchten?
Ich für meinen Teil habe mit Pferdefleisch kein Problem und, sofern nicht andere gesundheitliche Risiken bestehen, würde mir den Kühlschrank ohne Bedenken mit diesen Lebensmitteln vollpacken, wohlwissend, dass meine Monsterfamilie da schon sehr schnell dafür sorgen würde, dass ich nix davon abbekomme.
Lasst doch endlich, um Himmels Willen, die Menschen wieder für sich selbst sprechen, betrachtet sie als Partner, als eigenverantwortliche Menschen, die keine Vormünder in Form sozialer Vereine benötigen.
Denn als ich aus der Pubertät raus war und die Nabelschnur zu Mami und Papi erfolgreich gelöst hatte, habe ich mich nicht sofort freiwillig an die Strippe von Mama oder Papa Staat hängen lassen.
Also, liebe Staatseltern. Wir Bürger sind schon große Kinder und können über unser Leben selbst entscheiden. Respektiert das, verdammt noch mal, endlich. Denn auch das gehört zur Menschenwürde.

Xela

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