Wendetage

Alles ändert sich und das völlig ohne mein Zutun. Freunde ziehen weg, mein eigenes Umfeld ist auch in Bewegung, neue Probleme lösen die alten ab.

Inzwischen gehts mir mit dem blöden Angstproblem wesentlich besser. Ich muss mich immer noch an viele Dinge heran zwingen, aber inzwischen bleibt wenigstens immer weniger liegen. Auch meine irrsinnige Sparsamkeit in wichtigen Dingen lässt endlich nach, die daraus rührte, dass ich immer daran denken musste, wenn es bei mir eine Katastrophe gibt, reiße ich meine Kinder mit.

Und dann ist da ja auch noch meine psychotische Katze :-). Ich glaub, das Viech war das Beste, was mir passieren konnte. Wenn sie Rind statt Ente auf dem Tellerchen hat, macht sie Augen, so groß wie Untertassen – 10 cm pure Enttäuschung.

Ich tapse immer noch vorsichtig durch die Lande, verschiebe immer noch wichtige Dinge, aber alles in erträglicherem Maße – ich hab auch nimmer ständig das gefühl, faul und blöd zu sein, was schon eine Verbesserung darstellt.

Das Leben geht wirklich weiter und im Grunde genommen gehts mir hervorragend. Nur, an manchen Tagen seh ichs nit – vermutlich sind das die Tage, die man aus einem tiefen Teller löffelt, wo der Rand so hoch ist, dass man nicht drüber schauen kann.

Und dann gibts ja auch noch M. … lieb, manchmal seltsam, aber immer noch der Beste von allen. Dass ich das im Leben noch mal von jemandem sagen würde, erscheint mir allein schon wie ein Wunder.

Xela

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