Frei – das heißt „allein“

Vermutlich sollte ich jetzt jammern. Würde irgendwie passen. Wie an anderer Stelle schon gesagt, versuchen sich tausende Gedanken gleichzeitig durch eine Gehirntür zu quetschen, die die Größe eines Nadelöhrs hat. Nur heiße Luft, keine klaren Ansagen.

Ich geh mir selbst auf den Wecker, will Milliarden Sachen fertig bekommen und schaffe nicht mal eine, „genieße“ die Wehwehchen der Wechseljahre, die mir zwar auch nicht sonderlich gefallen, aber lang nicht so ätzend sind, wie das Theater jeden Monat und kann mich augenblicklich sowas von überhaupt nicht leiden … ich würde mich in einem Löffel Wasser ersäufen, wenn ich dann nicht tot wäre.

Maaaann, das ist echt die Krätze. Mir wäre jetzt Egon Olsen recht mit „Ich hab da einen Plan“ – denn ich selbst bin konfus und völlig planlos.

In Momenten wie diesem glaube ich, man sollte sich entweder keine Kinder anschaffen, oder sie dann zumindest ab der Pubertät nimmer leiden können. Dann hängt man anschließend nicht so in der Schleife.

Ob ich mein Gejammer selbst ernst nehme? Ja, nein, doch, vielleicht … nicht wirklich.

Das ist Jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich sehe ich eher die Sachen, die nun gehen, als die, die abgehakt sind. Aber ein kleines Bissie Katzenjammer wird ja wohl noch erlaubt sein. Man gönnt sich ja sonst nix.

Xela

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