Graphologie … Spökenkiekerkram?

Die Ermittlungsbehörden in Kriminalfällen z.B. werden diese Frage verneinen, viele andere Menschen, bejaen, der Rest steht dem zumindest zweifelnd gegenüber.
Verständlich, angesichts des Unfugs, der mit dieser nützlichen „Kunst“ unter anderem bei Bewerbungen getrieben wird.
Dass die Handschrift einiges über ihren schreiber verrät, sollte leicht zu erklären sein. ein ungeduldiger Mensch, wird nicht perfekt gezirkelte Buchstaben schreiben, ein Perfektionist keine hässlich-praktische Handschrift haben.
Wie alle anderen Tätigkeiten, so schreiben wir natürlich auch mehr oder weniger temperamentvoll, ordentlich, schlicht, verschnörkelt …
Und selbstredend kann das ein geschulter Beobachter erkennen.
Damit ist Graphologie dort an zu siedeln, wo auch z.B. Psychologie zu Hause ist.
Gemeinsam haben beide allerdings auch, dass sie z.B. bei der Auswahl von Bewerbern in einigen Fällen gravierende Fehler machen können.
Man kann über Jahre hinweg eine Handschrift antrainieren, das Schreiben so weit von der eigenen Psyche „entkoppeln“, das beide nichts oder nur noch sehr wenig miteinander zu tun haben. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein.
Daher, ja, Graphologie hat eine Daseinsberechtigung und nein, sie bietet niemals 100% Entscheidungssicherheit. Als unterstützendes Element beim Profiling und in der Therapie leistet sie aber einen wichtigen Beitrag.

Xela

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